Fr

20

Jan

2012

The Candy Shop

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Mo

21

Nov

2011

Colorado Springs in Fall 2011

Übermorgen ist Thanksgiving (zu deutsch: Erntedankfest). Was in Deutschland höchstens noch mit einem besonderen Gottesdienst gefeiert wird, ist hier nach Weihnachten das zweitwichtigste Familienfest im Jahr. Obwohl wir die letzten Jahre in Herrnhut auch schon Thanksgiving mit unseren amerikanischen Freunden gefeiert haben, hat es noch immer kaum Bedeutung für uns. Und so ist es interressant dieses Jahr zu dieser Zeit in den USA zu sein. 

 

Das Thanksgiving noch heute gefeiert wird hat aber auch einen geschichtlichen Ursprung. Als die ersten Siedler aus England an die Küste Amerikas kamen, teilten die Ureinwohner ihre Essensvorräte mit ihnen, damit die neuen Siedler über den Winter kamen. In den folgenden Jahren taten es die Siedler ihnen gleich, und verteilten ebenfalls Essen. Welches Schicksal die Indianer danach erlitten ist leider eine andere Geschichte. 

 

Ansonsten kann ich gerade nur sagen, wir haben uns eingelebt, Freunde gefunden und genießen den Sonnenschein Colorados. Im Vergleich mit Deutschland und vor allem Herrnhut, ist es hier selbst Ende November noch recht warm, solange die Sonne da ist. Doch zum Glück ist dies fast jeden Tag der Fall, in den zweieinhalb Monaten die wir hier sind, hat es nur an drei Tagen geregnet. Und ansonsten hat, abgesehen von ein paar Schneetagen, jeden Tag die Sonne geschienen. Und der verregnete Herbst in Deutschland ist nun wirklich eines der Dinge die ich hier nicht vermisse. 

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Di

07

Jun

2011

Take it to the streets

Letzte Woche hatten wir eine dringend benötigte Pause vom Klassenzimmer. Nach so viel Input und Lehre, war es Zeit das Gelernte umzusetzen und Gott auf die Straße zu bringen. Als Einstieg sind wir nach Dresden zum Kirchentag gefahren und haben No Limit in ihrem Kirchentag2go unterstützt. Dort trafen sich 100 Jugendliche aus ganz Deutschland um gemeinsam auf dem Theaterplatz zu evangelisieren.

 

Ein paar der Jugendlichen kamen aus Troisdorf bei Köln von dem Dienst Living Water. Ein tolles Beispiel was Gott mit 1,2,3 Jugendlichen machen kann, die ihm ihre Zeit und Energie geben. Obwohl es noch immer ein kleines Team ist, haben sie an jedem Wochentag evangelistische Einsätze und Dienste. Einen kleinen Einblick bekommt ihr unter www.livingwater-online.de.

 

Nach zwei Tagen ging es weiter nach Berlin. Dort haben wir mit einem kleinen Team das sich to the streets nennt, gearbeitet. Wir waren auf dem Alexanderplatz, haben eine Gruppe Jugendliche besucht die unter einer Brücke Jumpstyle tanzen und waren abends in den Bars unterwegs. Berlin war natürlich wesentlich herausfordernder als Dresden. Auf dem Kirchentag waren die meisten schon unterwegs mit Jesus oder auf dem Weg dorthin. Berlin ist geprägt von Kommunismus und Atheismus. In Berlin gibt es weniger Christen als in den meisten Ländern im 10/40 Fenster. Das Team von YwaM Berlin braucht dringend Unterstützung. Hier erfährst du mehr über Berlin: www.ywamberlin.org.

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Fr

27

Mai

2011

Kairos Kurs

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Sa

13

Nov

2010

Gapminder ... weil Daten Spaß machen

Ich liebe Bücher, Daten und Fakten. Für mich gibt es kaum etwas spannenderes, als durch eine Landkarte oder einen Atlas Neues zu lernen. Mit dieser Leidenschaft stehe ich meist ziemlich allein da. Doch mit Gapminder muss das nicht so bleiben. Gapminder bereitet Daten die wichtige Themen der Welt betreffen anschaulich und interaktiv auf, so dass es jedem Spaß machen kann zu lernen. Und wenn wir uns mit Themen wie extreme Armut und Menschenhandel auseinandersetzen wollen, müssen wir die Fakten kennen. Bei Gapminder lassen sich viele verschiedene Indikatoren miteinander verknüpfen und die zeitliche Entwicklung als Mini-Clip abspielen. Inzwischen gibt es auch eine Version zum herunterladen, bei der man sogar eigene Grafiken erstellen kann. Also schaut euch die Seite an, ladet das Programm hier runter und habt Spaß am Lernen.

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So

31

Okt

2010

Wo Kinder Ware sind

Die letzten Vorbereitungen für die Konferenz gegen Menschenhandel laufen. Wie alltäglich dieses Thema in manchen Ländern ist, hat mir dieser Bericht über Haiti vom 26. 10. wieder neu gezeigt.

 

 

Kinderhandel in Haiti und Dominikanische Republik:

Ein lukratives und ungestraftes Geschäft

Menschenschmuggel ohne korrupte Beamte nicht möglich

 

Nach Angaben einer Menschenrechtsgruppe betrug die Zahl der haitianischen Kinder, welche 2009 illegal in die Dominikanische Republik eingeschleust wurden, 950. Im laufenden Jahr wurden nach einem Bericht der Zeitung el Nuevo Herald bereits über 7.300 Minderjährige in den Nachbarstaat von Haiti eingeschleust.

 

Die Zeitung führte eine spezielle Untersuchung durch. Mehrere Reporter recherchierten monatelang und hatten auch Kontakt mit verschiedenen Gruppen von Menschenhändlern. Diese bestätigten, dass ihr “Geschäft” nicht ohne die korrupten Beamten beider Länder möglich wäre. “Alle Offiziere wissen, wer die Schmuggler sind. Dieses Problem hat historischen Charakter auf der Insel Hispaniola. Alles was sie tun, ist der Fang der Opfer. Es ist ein Problem, welches nicht zu Ende geht. Der Kinderschmuggel ist für die Behörden eine sprudelnde Einnahmequelle”, gab Jesuitenpater Regino Martinez bekannt.

 

Nach dem katastrophalen Erdbeben im Januar 2010 versprachen die Präsidenten beider Länder, den Schmuggel von Kindern zu bekämpfen. Laut Matinez waren dies Lippenbekenntnisse, verwirklicht wurde nichts. Aufzeichnungen aus einem Gericht der Dominikanischen Republik belegen, dass im Gesamtjahr 2006 nur zwei Urteile gegen Menschenhändler gesprochen wurden.

 

Monatlich kommen nach einem Bericht der NGO Solidarity Network Border Jeannot Succès (RFJS) etwa 800 Kinder über die nördliche Grenze in die DomRep. Diese erschreckende Zahl wird durch den Leiter der dominikanischen Generaldirektion für Zuwanderung, Admiral Sigfrido Pared, bestritten. “Es kann sein, dass es sich um 5, 10 oder 20 Fälle handelt. Dies ist beunruhigend, da wir wissen, dass sich der Grossteil der Kinder auf den Strassen prostituiert” gab Pared bekannt.

 

Schmuggler erklärten den Reportern, dass es keine größeren Hindernisse bei bei der Einschleusung von Kindern gebe. Diese Unternehmungen werden unter dem Schutz der Grenzschutz, Soldaten-und Einwanderungsbehörden beider Länder abgewickelt. Für eine komplette Lkw-Ladung müssen sie nach Berichten von el Nuevo Herald durchschnittlich 80 US Dollar an die korrupten Beamten entrichten.

 

 

Den englischen Originalbericht des Miami Herald und Videos findest du hier.

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Sa

16

Okt

2010

Micha Initiative und witness

Geschafft. Die letzte Woche war für uns ganz schön anstrengend. Meine Eltern haben uns besucht und ich habe jeden Tag in der DTS übersetzt. Das Thema, war Gerechtigkeit - daher mussten viele schwierige, nicht alltägliche Worte übersetzt werden. Ich wollte diese Woche aber übernehmen, denn ich kenne die Sprecherin Heather M. schon ein paar Jahre und sie inspiriert mich jedes Mal auf´s Neue. Heute möchte ich euch zwei Initiativen vorstellen, von denen sie uns erzählt hat.

 

Die Micha-Initiative Deutschland will Christinnen und Christen zum Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit begeistern. Sie fordert und unterstützt, dass die Millenniumentwicklungsziele erreicht werden, und damit vor allem, dass extreme Armut bis zum Jahr 2015 halbiert wird.
Sie wurde von der Deutschen Evangelischen Allianz initiiert, wird von einem breiten Unterstützerkreis getragen und ist Teil der weltweiten Kampagne Micah Challenge.

 

Die zweite Initiative gibt es bisher nur in Englisch. Sie ermutigt Menschen wenn sie Ungerechtigkeit in ihrer Umgebung beobachten, diese mit ihrem Handy oder einer kleinen Kamera festzuhalten. Noch nie zuvor in der Geschichte, war die Bevölkerung in den meisten Ländern mehr dazu befähigt, Ungerechtigkeiten die sie beobachten publik zu machen und mit der Welt zu kommunizieren. Die meisten Menschen besitzen inzwischen ein Handy und können es für mehr als nur zum Telefonieren einsetzen. Die Bilder oder Videos die sie aufnehmen, können sie auf folgender Seite ins Internet stellen: www.witness.org

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So

03

Okt

2010

20 Jahre deutsche Einheit

Im Garten bei Paul´s Eltern in Baden-Würtemberg Im Garten bei Paul´s Eltern in Baden-Würtemberg
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So

03

Okt

2010

Überarbeitete Website

Diese Website ist so ein tolles Werkzeug um zu  kommunizieren, was uns beschäftigt und was wir gerade machen. Doch wenn man ein Werkzeug nicht mag, nutzt man es nicht. Daher war eine Überarbeitung fällig. Jetzt ist unsere Seite schöner, übersichtlicher und interessanter.

 

Die Gebetsbücher und Kalender könnt ihr im Shop bestellen und gleich per paypal bezahlen. Im Bereich Persönlich findet ihr einen Teil von Miriams Kunstprojekten und im Bereich Photos sind aktuelle Bilder von uns zu sehen.

 

Wenn ihr wollt, dass wir diese Seite mehr nutzen, dann tragt euch doch bitte in unser Gästebuch ein und gebt uns Feedback. Gerne könnt ihr auch Vorschläge einbringen, was noch auf unserer Seite fehlt. Danke.

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Mo

19

Jul

2010

Sie läuft und läuft

Nein, noch nicht frei. Aber an einer Hand und an allen Möbeln, Wänden, was auch immer nach ein bißchen Sicherheit aussieht. Aber noch lieber mag sie es Treppen hochzulaufen, oder noch besser, wenn Mama sie denn lässt, ganz allein hochzukrabbeln.

 

Gestern waren wir im Zittauer Gebirge. Besser gesagt in Jonsdorf. Denn wir wollten ins Gebirge laufen, doch leider mussten wir feststellen, dass viele Wege mit einem Kinderwagen leider nicht begehbar sind. Also muss eine Trage her, doch bis wir die haben beschränken wir uns auf die Sonntagsspazierwege. Da kann dann selbst Salome aus ihrem Kinderwagen aussteigen und ein paar Schritte laufen. An einer Hand, natürlich.

 

Bisher sind wir mit einem Paar Schuhe ausgekommen. Drinnen, draußen - immer waren ihre Robeez dabei. Doch gestern merkten wir nach einer halben Stunde, dass diese Schuhe nicht unbedingt zum draußen laufen geeignet sind, nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte. Also müssen auch neue Schuhe her. Mit fester Sohle. Aber natürlich wieder von Robeez. Die sind einfach die Besten. Sagen Eltern und Fussmediziner, heißt Podologen. Aber zum Glück hat Salome ja bald Geburtstag.

 

Dann ist die Kleine schon so groß. Und läuft, und läuft und läuft.

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Sa

24

Apr

2010

Der Schnuller

Den Schnuller, auch bekannt als Hutti, kennen wohl fast alle Eltern kleiner Kinder. Oft liegen gleich mehrere von diesen bunten Plastikteilen in der Wohnung verstreut herum. Beim Wickeltisch, im Bett, in der Krabbelecke, am Esstisch, im Wohnzimmer, in der Wickeltasche, im Kinderwagen - überall da wo das Baby ist oder sein könnte. Denn wer möchte, wenn das Kind ihn denn benötigen sollte, lange danach suchen. Wenn er gebraucht wird, dann jetzt, hier und sofort.

 

Doch der Schnuller kann noch viel mehr als beruhigen, wovon er im übrigen seinen englischen Namen Pacifier hat. Er dient auch als Lockmittel, als Hindernisüberwinder und zur Mamakommer. Zumindest ist das bei uns der Fall. Möchte ich Salome dazu animieren zu mir zu kommen, ist die schnellste Methode ihr einen Schnuller zu zeigen. Dann setzt sie sich schnurstracks in Bewegung und krabbelt blitzschnell zu mir. Und soll sie ein paar Minuten allein Spielen, verstecken wir ihn in ihrer Bausteinkiste. Denn ihn sich allein wieder in den Mund zu stecken, das hat sie sehr schnell gelernt.

 

Heute habe ich den Einhang vom Reisebett, mit dem sie als kleines Baby höher liegen konnte, entfernt. Jetzt kann sie wenn der Tunnel geöffnet ist, aus dem Bett krabbeln. Wenn sie sich denn traut! Alles aufmuntern, rufen, ermutigen hat sie nicht interessiert. Doch als ich ihr den Schnuller zeigte, hat sie die 20 cm überwunden und sichtlich Freude daran gehabt. Nachdem ich es ihr zweimal zeigte, hat sie es ganz allein gewagt. Nun dann, auf zu neuen Abenteuern.

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Fr

23

Apr

2010

Was schreibt denn da...

Schon lange denke ich darüber nach, endlich wieder mehr zu schreiben. Der Frühling ist ein Zeichen für einen Neubeginn, nicht nur in der Natur, auch in der Psychologie wird oft vom Frühling gesprochen. Nicht umsonst heißt es: Alles Neu macht der Mai. Solange möchte ich nun nicht warten um wieder mit dem Schreiben anzufangen.

 

Themen habe ich nun inzwischen ja genügend. Was ist extreme Armut? Wie wirkt sich die extreme Armut Einzelner auf die Gesamtheit aus? Warum sollte es uns interessieren? Und dann kann ich euch auch ganz einfach aus unserem Leben erzählen. Wie ist es mit einem Baby und 25 verrückten jungen Erwachsenen auf Tour zu gehen? Wie kann man in JmeM als Familie leben?

 

Doch wie mit allem anderen ist es auch beim Schreiben, der Anfang, der am schwersten fällt. Und deshalb fange ich einfach einmal an, und warte nicht bis die grünen Blätter wieder braun werden.

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Fr

20

Jan

2012

The Candy Shop

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Mo

21

Nov

2011

Colorado Springs in Fall 2011

Übermorgen ist Thanksgiving (zu deutsch: Erntedankfest). Was in Deutschland höchstens noch mit einem besonderen Gottesdienst gefeiert wird, ist hier nach Weihnachten das zweitwichtigste Familienfest im Jahr. Obwohl wir die letzten Jahre in Herrnhut auch schon Thanksgiving mit unseren amerikanischen Freunden gefeiert haben, hat es noch immer kaum Bedeutung für uns. Und so ist es interressant dieses Jahr zu dieser Zeit in den USA zu sein. 

 

Das Thanksgiving noch heute gefeiert wird hat aber auch einen geschichtlichen Ursprung. Als die ersten Siedler aus England an die Küste Amerikas kamen, teilten die Ureinwohner ihre Essensvorräte mit ihnen, damit die neuen Siedler über den Winter kamen. In den folgenden Jahren taten es die Siedler ihnen gleich, und verteilten ebenfalls Essen. Welches Schicksal die Indianer danach erlitten ist leider eine andere Geschichte. 

 

Ansonsten kann ich gerade nur sagen, wir haben uns eingelebt, Freunde gefunden und genießen den Sonnenschein Colorados. Im Vergleich mit Deutschland und vor allem Herrnhut, ist es hier selbst Ende November noch recht warm, solange die Sonne da ist. Doch zum Glück ist dies fast jeden Tag der Fall, in den zweieinhalb Monaten die wir hier sind, hat es nur an drei Tagen geregnet. Und ansonsten hat, abgesehen von ein paar Schneetagen, jeden Tag die Sonne geschienen. Und der verregnete Herbst in Deutschland ist nun wirklich eines der Dinge die ich hier nicht vermisse. 

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Di

07

Jun

2011

Take it to the streets

Letzte Woche hatten wir eine dringend benötigte Pause vom Klassenzimmer. Nach so viel Input und Lehre, war es Zeit das Gelernte umzusetzen und Gott auf die Straße zu bringen. Als Einstieg sind wir nach Dresden zum Kirchentag gefahren und haben No Limit in ihrem Kirchentag2go unterstützt. Dort trafen sich 100 Jugendliche aus ganz Deutschland um gemeinsam auf dem Theaterplatz zu evangelisieren.

 

Ein paar der Jugendlichen kamen aus Troisdorf bei Köln von dem Dienst Living Water. Ein tolles Beispiel was Gott mit 1,2,3 Jugendlichen machen kann, die ihm ihre Zeit und Energie geben. Obwohl es noch immer ein kleines Team ist, haben sie an jedem Wochentag evangelistische Einsätze und Dienste. Einen kleinen Einblick bekommt ihr unter www.livingwater-online.de.

 

Nach zwei Tagen ging es weiter nach Berlin. Dort haben wir mit einem kleinen Team das sich to the streets nennt, gearbeitet. Wir waren auf dem Alexanderplatz, haben eine Gruppe Jugendliche besucht die unter einer Brücke Jumpstyle tanzen und waren abends in den Bars unterwegs. Berlin war natürlich wesentlich herausfordernder als Dresden. Auf dem Kirchentag waren die meisten schon unterwegs mit Jesus oder auf dem Weg dorthin. Berlin ist geprägt von Kommunismus und Atheismus. In Berlin gibt es weniger Christen als in den meisten Ländern im 10/40 Fenster. Das Team von YwaM Berlin braucht dringend Unterstützung. Hier erfährst du mehr über Berlin: www.ywamberlin.org.

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27

Mai

2011

Kairos Kurs

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Sa

13

Nov

2010

Gapminder ... weil Daten Spaß machen

Ich liebe Bücher, Daten und Fakten. Für mich gibt es kaum etwas spannenderes, als durch eine Landkarte oder einen Atlas Neues zu lernen. Mit dieser Leidenschaft stehe ich meist ziemlich allein da. Doch mit Gapminder muss das nicht so bleiben. Gapminder bereitet Daten die wichtige Themen der Welt betreffen anschaulich und interaktiv auf, so dass es jedem Spaß machen kann zu lernen. Und wenn wir uns mit Themen wie extreme Armut und Menschenhandel auseinandersetzen wollen, müssen wir die Fakten kennen. Bei Gapminder lassen sich viele verschiedene Indikatoren miteinander verknüpfen und die zeitliche Entwicklung als Mini-Clip abspielen. Inzwischen gibt es auch eine Version zum herunterladen, bei der man sogar eigene Grafiken erstellen kann. Also schaut euch die Seite an, ladet das Programm hier runter und habt Spaß am Lernen.

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So

31

Okt

2010

Wo Kinder Ware sind

Die letzten Vorbereitungen für die Konferenz gegen Menschenhandel laufen. Wie alltäglich dieses Thema in manchen Ländern ist, hat mir dieser Bericht über Haiti vom 26. 10. wieder neu gezeigt.

 

 

Kinderhandel in Haiti und Dominikanische Republik:

Ein lukratives und ungestraftes Geschäft

Menschenschmuggel ohne korrupte Beamte nicht möglich

 

Nach Angaben einer Menschenrechtsgruppe betrug die Zahl der haitianischen Kinder, welche 2009 illegal in die Dominikanische Republik eingeschleust wurden, 950. Im laufenden Jahr wurden nach einem Bericht der Zeitung el Nuevo Herald bereits über 7.300 Minderjährige in den Nachbarstaat von Haiti eingeschleust.

 

Die Zeitung führte eine spezielle Untersuchung durch. Mehrere Reporter recherchierten monatelang und hatten auch Kontakt mit verschiedenen Gruppen von Menschenhändlern. Diese bestätigten, dass ihr “Geschäft” nicht ohne die korrupten Beamten beider Länder möglich wäre. “Alle Offiziere wissen, wer die Schmuggler sind. Dieses Problem hat historischen Charakter auf der Insel Hispaniola. Alles was sie tun, ist der Fang der Opfer. Es ist ein Problem, welches nicht zu Ende geht. Der Kinderschmuggel ist für die Behörden eine sprudelnde Einnahmequelle”, gab Jesuitenpater Regino Martinez bekannt.

 

Nach dem katastrophalen Erdbeben im Januar 2010 versprachen die Präsidenten beider Länder, den Schmuggel von Kindern zu bekämpfen. Laut Matinez waren dies Lippenbekenntnisse, verwirklicht wurde nichts. Aufzeichnungen aus einem Gericht der Dominikanischen Republik belegen, dass im Gesamtjahr 2006 nur zwei Urteile gegen Menschenhändler gesprochen wurden.

 

Monatlich kommen nach einem Bericht der NGO Solidarity Network Border Jeannot Succès (RFJS) etwa 800 Kinder über die nördliche Grenze in die DomRep. Diese erschreckende Zahl wird durch den Leiter der dominikanischen Generaldirektion für Zuwanderung, Admiral Sigfrido Pared, bestritten. “Es kann sein, dass es sich um 5, 10 oder 20 Fälle handelt. Dies ist beunruhigend, da wir wissen, dass sich der Grossteil der Kinder auf den Strassen prostituiert” gab Pared bekannt.

 

Schmuggler erklärten den Reportern, dass es keine größeren Hindernisse bei bei der Einschleusung von Kindern gebe. Diese Unternehmungen werden unter dem Schutz der Grenzschutz, Soldaten-und Einwanderungsbehörden beider Länder abgewickelt. Für eine komplette Lkw-Ladung müssen sie nach Berichten von el Nuevo Herald durchschnittlich 80 US Dollar an die korrupten Beamten entrichten.

 

 

Den englischen Originalbericht des Miami Herald und Videos findest du hier.

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Sa

16

Okt

2010

Micha Initiative und witness

Geschafft. Die letzte Woche war für uns ganz schön anstrengend. Meine Eltern haben uns besucht und ich habe jeden Tag in der DTS übersetzt. Das Thema, war Gerechtigkeit - daher mussten viele schwierige, nicht alltägliche Worte übersetzt werden. Ich wollte diese Woche aber übernehmen, denn ich kenne die Sprecherin Heather M. schon ein paar Jahre und sie inspiriert mich jedes Mal auf´s Neue. Heute möchte ich euch zwei Initiativen vorstellen, von denen sie uns erzählt hat.

 

Die Micha-Initiative Deutschland will Christinnen und Christen zum Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit begeistern. Sie fordert und unterstützt, dass die Millenniumentwicklungsziele erreicht werden, und damit vor allem, dass extreme Armut bis zum Jahr 2015 halbiert wird.
Sie wurde von der Deutschen Evangelischen Allianz initiiert, wird von einem breiten Unterstützerkreis getragen und ist Teil der weltweiten Kampagne Micah Challenge.

 

Die zweite Initiative gibt es bisher nur in Englisch. Sie ermutigt Menschen wenn sie Ungerechtigkeit in ihrer Umgebung beobachten, diese mit ihrem Handy oder einer kleinen Kamera festzuhalten. Noch nie zuvor in der Geschichte, war die Bevölkerung in den meisten Ländern mehr dazu befähigt, Ungerechtigkeiten die sie beobachten publik zu machen und mit der Welt zu kommunizieren. Die meisten Menschen besitzen inzwischen ein Handy und können es für mehr als nur zum Telefonieren einsetzen. Die Bilder oder Videos die sie aufnehmen, können sie auf folgender Seite ins Internet stellen: www.witness.org

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So

03

Okt

2010

20 Jahre deutsche Einheit

Im Garten bei Paul´s Eltern in Baden-Würtemberg Im Garten bei Paul´s Eltern in Baden-Würtemberg
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So

03

Okt

2010

Überarbeitete Website

Diese Website ist so ein tolles Werkzeug um zu  kommunizieren, was uns beschäftigt und was wir gerade machen. Doch wenn man ein Werkzeug nicht mag, nutzt man es nicht. Daher war eine Überarbeitung fällig. Jetzt ist unsere Seite schöner, übersichtlicher und interessanter.

 

Die Gebetsbücher und Kalender könnt ihr im Shop bestellen und gleich per paypal bezahlen. Im Bereich Persönlich findet ihr einen Teil von Miriams Kunstprojekten und im Bereich Photos sind aktuelle Bilder von uns zu sehen.

 

Wenn ihr wollt, dass wir diese Seite mehr nutzen, dann tragt euch doch bitte in unser Gästebuch ein und gebt uns Feedback. Gerne könnt ihr auch Vorschläge einbringen, was noch auf unserer Seite fehlt. Danke.

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19

Jul

2010

Sie läuft und läuft

Nein, noch nicht frei. Aber an einer Hand und an allen Möbeln, Wänden, was auch immer nach ein bißchen Sicherheit aussieht. Aber noch lieber mag sie es Treppen hochzulaufen, oder noch besser, wenn Mama sie denn lässt, ganz allein hochzukrabbeln.

 

Gestern waren wir im Zittauer Gebirge. Besser gesagt in Jonsdorf. Denn wir wollten ins Gebirge laufen, doch leider mussten wir feststellen, dass viele Wege mit einem Kinderwagen leider nicht begehbar sind. Also muss eine Trage her, doch bis wir die haben beschränken wir uns auf die Sonntagsspazierwege. Da kann dann selbst Salome aus ihrem Kinderwagen aussteigen und ein paar Schritte laufen. An einer Hand, natürlich.

 

Bisher sind wir mit einem Paar Schuhe ausgekommen. Drinnen, draußen - immer waren ihre Robeez dabei. Doch gestern merkten wir nach einer halben Stunde, dass diese Schuhe nicht unbedingt zum draußen laufen geeignet sind, nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte. Also müssen auch neue Schuhe her. Mit fester Sohle. Aber natürlich wieder von Robeez. Die sind einfach die Besten. Sagen Eltern und Fussmediziner, heißt Podologen. Aber zum Glück hat Salome ja bald Geburtstag.

 

Dann ist die Kleine schon so groß. Und läuft, und läuft und läuft.

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Sa

24

Apr

2010

Der Schnuller

Den Schnuller, auch bekannt als Hutti, kennen wohl fast alle Eltern kleiner Kinder. Oft liegen gleich mehrere von diesen bunten Plastikteilen in der Wohnung verstreut herum. Beim Wickeltisch, im Bett, in der Krabbelecke, am Esstisch, im Wohnzimmer, in der Wickeltasche, im Kinderwagen - überall da wo das Baby ist oder sein könnte. Denn wer möchte, wenn das Kind ihn denn benötigen sollte, lange danach suchen. Wenn er gebraucht wird, dann jetzt, hier und sofort.

 

Doch der Schnuller kann noch viel mehr als beruhigen, wovon er im übrigen seinen englischen Namen Pacifier hat. Er dient auch als Lockmittel, als Hindernisüberwinder und zur Mamakommer. Zumindest ist das bei uns der Fall. Möchte ich Salome dazu animieren zu mir zu kommen, ist die schnellste Methode ihr einen Schnuller zu zeigen. Dann setzt sie sich schnurstracks in Bewegung und krabbelt blitzschnell zu mir. Und soll sie ein paar Minuten allein Spielen, verstecken wir ihn in ihrer Bausteinkiste. Denn ihn sich allein wieder in den Mund zu stecken, das hat sie sehr schnell gelernt.

 

Heute habe ich den Einhang vom Reisebett, mit dem sie als kleines Baby höher liegen konnte, entfernt. Jetzt kann sie wenn der Tunnel geöffnet ist, aus dem Bett krabbeln. Wenn sie sich denn traut! Alles aufmuntern, rufen, ermutigen hat sie nicht interessiert. Doch als ich ihr den Schnuller zeigte, hat sie die 20 cm überwunden und sichtlich Freude daran gehabt. Nachdem ich es ihr zweimal zeigte, hat sie es ganz allein gewagt. Nun dann, auf zu neuen Abenteuern.

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Fr

23

Apr

2010

Was schreibt denn da...

Schon lange denke ich darüber nach, endlich wieder mehr zu schreiben. Der Frühling ist ein Zeichen für einen Neubeginn, nicht nur in der Natur, auch in der Psychologie wird oft vom Frühling gesprochen. Nicht umsonst heißt es: Alles Neu macht der Mai. Solange möchte ich nun nicht warten um wieder mit dem Schreiben anzufangen.

 

Themen habe ich nun inzwischen ja genügend. Was ist extreme Armut? Wie wirkt sich die extreme Armut Einzelner auf die Gesamtheit aus? Warum sollte es uns interessieren? Und dann kann ich euch auch ganz einfach aus unserem Leben erzählen. Wie ist es mit einem Baby und 25 verrückten jungen Erwachsenen auf Tour zu gehen? Wie kann man in JmeM als Familie leben?

 

Doch wie mit allem anderen ist es auch beim Schreiben, der Anfang, der am schwersten fällt. Und deshalb fange ich einfach einmal an, und warte nicht bis die grünen Blätter wieder braun werden.

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