Sa

24

Apr

2010

Der Schnuller

Den Schnuller, auch bekannt als Hutti, kennen wohl fast alle Eltern kleiner Kinder. Oft liegen gleich mehrere von diesen bunten Plastikteilen in der Wohnung verstreut herum. Beim Wickeltisch, im Bett, in der Krabbelecke, am Esstisch, im Wohnzimmer, in der Wickeltasche, im Kinderwagen - überall da wo das Baby ist oder sein könnte. Denn wer möchte, wenn das Kind ihn denn benötigen sollte, lange danach suchen. Wenn er gebraucht wird, dann jetzt, hier und sofort.

 

Doch der Schnuller kann noch viel mehr als beruhigen, wovon er im übrigen seinen englischen Namen Pacifier hat. Er dient auch als Lockmittel, als Hindernisüberwinder und zur Mamakommer. Zumindest ist das bei uns der Fall. Möchte ich Salome dazu animieren zu mir zu kommen, ist die schnellste Methode ihr einen Schnuller zu zeigen. Dann setzt sie sich schnurstracks in Bewegung und krabbelt blitzschnell zu mir. Und soll sie ein paar Minuten allein Spielen, verstecken wir ihn in ihrer Bausteinkiste. Denn ihn sich allein wieder in den Mund zu stecken, das hat sie sehr schnell gelernt.

 

Heute habe ich den Einhang vom Reisebett, mit dem sie als kleines Baby höher liegen konnte, entfernt. Jetzt kann sie wenn der Tunnel geöffnet ist, aus dem Bett krabbeln. Wenn sie sich denn traut! Alles aufmuntern, rufen, ermutigen hat sie nicht interessiert. Doch als ich ihr den Schnuller zeigte, hat sie die 20 cm überwunden und sichtlich Freude daran gehabt. Nachdem ich es ihr zweimal zeigte, hat sie es ganz allein gewagt. Nun dann, auf zu neuen Abenteuern.

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